Der Sammelband präsentiert Beiträge der inzwischen dritten internationalen Tagung, die von der DFG-geförderten Forschergruppe im Institut für Slawistik der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt wurde. Thematisch behandelt werden Fragen der sprachlichen Säkularisierung, die aus Blickwinkeln verschiedener Disziplinen betrachtet werden: der kognitiv orientierten Semantik, Lexikographie, Pragma- und Theolinguistik, Religionssoziologie und nicht zuletzt der Kulturwissenschaft.
Die jahrelange Forschung bestätigt die Schwierigkeit, den religiösen Wortschatz zu bestimmen. Die Lexikographie verwendet zum Beispiel Merkmale wie kult. (= kultisch) oder rel. (= religiös), die nahelegen, dass es sich hierbei um einen Fachwortschatz handelt. Eine solche Schlussfolgerung ist dennoch falsch. Religionsforscher gehen längst davon aus, dass dem Menschen eine angeborene Intuition von Sacrum eigen ist.
In dem während der Tagung diskutierten Säkularisierungsprojekt wird von religiösen Schlüsselwörtern (der sog. Berliner Key-Words-Liste) ausgegangen, die im Online-Lexikon (www2.hu-berlin.de/sacrumprofanum/index.html) lexikographisch bearbeitet werden. Die meisten Autoren knüpfen in ihren Beiträgen an bestimmte Lemmata aus dieser Liste an, zugleich aber machen sie auf text- und diskursspezifische Mechanismen ihres Gebrauchs aufmerksam, ganz nach dem Motto der Konferenz „Semantik und Pragmatik (der Säkularisierung)“.

This volume brings together papers from the third international conference of the DFG sponsored research group at the Institut für Slawistik at the Humboldt University in Berlin. They examine issues relating to linguistic secularisation from various perspectives: cognitive semantics, lexicography, pragmatics and theolinguistics, sociology of religion, and – last but not least – cultural studies.
Many years of research confirm the difficulty of defining religious vocabulary. Lexicography uses indicators such as cult. (cultic) or rel. (religious) which suggest that a particular terminology is being referred to. However, such a conclusion is false. Researchers in the field of religion have long worked on the assumption that humans have an inborn intuition of the sacred.
The secularisation project discussed during the conference took as a starting point the religions keywords (the ‘Berlin Key-Words List’) which are lexicographically recorded in the online lexicon (www2.hu-berlin.de/sacrumprofanum/index.html). Most of the authors link their contributions to specific lemmata from this list, while at the same time drawing attention to the textual and discourse-specific mechanisms of their use, in keeping with the motto of the conference, “Semantics and Pragmatics (of Secularisation).”

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